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Physiotherapie für Pferde
Ich beginne die Untersuchung und auch jede Behandlungseinheit damit, mich dem Pferd vorzustellen und eine angstfreie Umgebung zu schaffen. Um mit und am Pferd zu arbeiten, möchte ich das Pferd kennenlernen. Dazu trete ich einen intensiven Dialog mit dem ihm.
Der Check besteht aus fragenden Handgriffen, die Reaktion des Pferdes ergibt die Antwort. Es gibt sehr unterschiedliche Grade dieser Fragen und auch Antworten.
Die Beobachtungen des Besitzers sind anschließend wichtig um die Eindrücke, die ich vom Pferd bekommen habe, richtig einzuordnen.
Zusätzlich brauche ich ein Bild von den Bewegungen des Pferdes in verschiedenen Gangarten und Richtungen, manchmal auch vorgeritten.
Da Pferde nicht in unserer Sprache reden und von ihren Schmerzen erzählen, schaue ich auf Exterieur, Hufe, Zubehör und Tagesablauf des Pferdes um möglichen Ursachen auf die Spur zu kommen. Denn ist das Problem erkannt und abgestellt, tritt rasch eine Verbesserung ein und es kehrt auch nicht zurück.
Jetzt kann eine gezielte Behandlung den Schmerz bekämpfen und ganz wichtig ist die unterstützende Aktivgymnastik, die den Bewegungsapparat wieder voll einsatzfähig macht. Hier kann der Besitzer zwischen den einzelnen Therapien wertvoll die Behandlung unterstützen, beschleunigen oder gar erst möglich machen.
Pferde reagieren sehr gut auf die Physiotherapie. Die Natur hat es so eingerichtet, dass ein Pferd durch Bewegung heilt. Ich unterstütze es dabei und helfe, den richtigen Weg zu finden.
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